{"id":472,"date":"2018-02-03T23:35:30","date_gmt":"2018-02-03T22:35:30","guid":{"rendered":"http:\/\/kirchenchor-schuepfheim.ch\/wordpress\/?page_id=472"},"modified":"2018-02-04T08:55:41","modified_gmt":"2018-02-04T07:55:41","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kirchenchor-schuepfheim.ch\/wordpress\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<p>Der Kirchenchor Sch\u00fcpfheim wurde im Jahr 1878 gegr\u00fcndet und z\u00e4hlt heute 26 S\u00e4ngerinnen<br \/>\nund S\u00e4nger. Dem qualit\u00e4tsbewussten Verein kommt bei den vielf\u00e4ltigen Auftritten nicht<br \/>\nzuletzt die zehnj\u00e4hrige Probenarbeit mit dem anerkannten Chorleiter und Professor der<br \/>\nMusikhochschule Luzern, Markus Zemp sowie die grosse Erfahrung&nbsp; aus zahlreichen<br \/>\nMessegestaltungen in der Kirche zu Gute. Bei j\u00e4hrlich 15 bis 20 Auftritten, die der Chor in<br \/>\nGottesdiensten, aber auch an weltlichen Feiern bestreitet, werden regelm\u00e4ssige<br \/>\nOrchestermessen an Ostern, Pfingsten und Weihnachten, Konzerte, Serenaden und offene<br \/>\nSingen durchgef\u00fchrt. Dabei wird vielf\u00e4ltige Literatur sowie eine gute Zusammenarbeit mit<br \/>\nanderen musikalischen Gruppen und Vereinen gepflegt. Der Kirchenchor Sch\u00fcpfheim steht<br \/>\nseit September 2017 unter der Leitung von Lukas Punter aus Malters. Von der grossen<br \/>\nFachkompetenz und Ausstrahlung des jungen Kirchenmusiker lassen sich die Mitglieder<br \/>\ngerne begeistern und zu neuen vielseitigen Herausforderungen motivieren.<\/p>\n<h3>Aus der Vereinsgeschichte<\/h3>\n<div>In der Festschrift zum 100 &#8211; Jahr- Jubil\u00e4um von 1978 ist unter anderem nachzulesen, dass<br \/>\nanf\u00e4nglich viele Kirchenbesucher den neu entstandenen C\u00e4cilienverein ablehnten. Als Initiant<br \/>\nund Gr\u00fcnder gilt der damals erst 19 \u2013 j\u00e4hrige&nbsp; sp\u00e4tere Nationalrat Joseph Anton Balmer. Ihn<br \/>\nunterst\u00fctzte Kaplan Josef Waltert als erster Pr\u00e4sident. Dessen Neffe, Sebastian Waltert,<br \/>\nPfarrer in Sch\u00fcpfheim, amtete als Direktor, Aktuar und Kassier. Zwischen 1897 und 1914<br \/>\n\u00fcbernahmen sechs M\u00e4nner den Dirigentenstab, was auf wahrscheinliche Schwierigkeiten<br \/>\nhinweist. Ein unverwechselbares Gepr\u00e4ge verlieh dann Lehrer Josef Teuffer dem<br \/>\nC\u00e4cilienverein von 1914 bis 1955. Seine hohen musikalischen F\u00e4higkeiten waren gepaart mit<br \/>\nmenschlicher und religi\u00f6ser Ausstrahlungskraft. Die Einf\u00fchrung des gregorianischen Chorals<br \/>\nim Verein brachte zuerst eine gewisse Unruhe. Doch bald war die Choralgruppe mit vier<br \/>\nHerren und drei T\u00f6chtern \u2013 vom Volk \u201eAllelujach\u00f6rli\u201c genannt \u2013 kaum mehr wegzudenken.<br \/>\nMit dem 1928 erschienenen \u201eLaudate\u201c f\u00f6rderte Josef Teuffer neben der Mehrstimmigkeit den<br \/>\nChoral- und Volksgesang. Als besondere H\u00f6hepunkte seines Wirkens seien die<br \/>\nVereinsjubil\u00e4en, 32 Primizen sowie die Kreiss\u00e4ngertage und diverse Operettenauff\u00fchrungen erw\u00e4hnt.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-474\" src=\"http:\/\/kirchenchor-schuepfheim.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/josef_teuffer.jpg\" alt=\"\" width=\"223\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/kirchenchor-schuepfheim.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/josef_teuffer.jpg 223w, https:\/\/kirchenchor-schuepfheim.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/josef_teuffer-209x300.jpg 209w\" sizes=\"auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px\" \/><\/div>\n<div>Josef Teuffer<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>\n<h3>Ver\u00e4nderungen ab 1955<\/h3>\n<div>Im November 1955 starb Josef Teuffer \u00fcberraschend an einem Herzschlag. Nachdem die<br \/>\nPfarrei erst im Oktober einen neuen Pfarrer (Kaplan Hans Fleischlin) erhalten hatte, galt es<br \/>\nnun einen neuen Organisten und Chorleiter zu w\u00e4hlen. Vorbereitet mit dem&nbsp;&nbsp; B &#8211; Diplom der<br \/>\nSchweizerischen Katholischen Kirchenmusikschule Luzern, trat Franz Hurni, sp\u00e4terer Rektor<br \/>\nder Kantonsschule Sch\u00fcpfheim, in den kirchenmusikalischen Dienst. In der Folge wurde das<br \/>\ngesangliche Repertoire sukzessive erweitert und im weltlichen Bereich traten Konzerte mit<br \/>\nOpernmelodien und leichterer Musik an die Stelle der Operettenauff\u00fchrungen. Mit den<br \/>\nliturgischen Erneuerungen durch das Vatikanum II (1962 \u2013 1965), begann eine Zeit des<br \/>\nUmbruchs. Die Einf\u00fchrung des einheitlichen Kirchengesangbuches und der vermehrte<br \/>\nWechsel von der lateinischen zur deutschen Sprache, ver\u00e4nderten das musikalische<br \/>\nProgramm. Wenn auch ungern, wurde Liebgewonnenes geopfert, w\u00e4hrend geeignetes Neues<br \/>\noft nicht sogleich zur Verf\u00fcgung stand. Die Kirchenmusik bekam eine besondere rituelle<br \/>\nFunktion. Einerseits sollte der C\u00e4cilienverein neu den Volksgesang f\u00fchren, andrerseits die<br \/>\nWerke alter und neuer Kirchenmusiker in die Gottesdienste integrieren.<\/div>\n<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>\n<h3>70 Proben und 172 Auff\u00fchrungen<\/h3>\n<div>Einer Verpflichtung wie sie beispielsweise 1935 mit 70 Proben und 172 Auff\u00fchrungen noch<br \/>\nan der Tagesordnung war, konnte der zum Kirchenchor umbenannte C\u00e4cilienverein auch<br \/>\naufgrund der zunehmenden Freizeitangebote nicht mehr selbstverst\u00e4ndlich nachkommen. Die<br \/>\nj\u00e4hrlichen Eins\u00e4tze wurden allm\u00e4hlich auf 40 Proben und 70 Auff\u00fchrungen reduziert. Was<br \/>\nden Chor ausserhalb der Kirche herausforderte, waren gemeinsame Anl\u00e4sse mit anderen<br \/>\nKirchench\u00f6ren sowie die Teilnahme an Kreis \u2013 und Kantonalgesangsfesten. Von diesen<br \/>\nkehrte der Verein jeweils mit gl\u00e4nzenden Kritiken heim. Auf positives Echo stiessen auch die<br \/>\n\u00dcbertragungen am Radio. Zum 100 \u2013 Jahr &#8211; Jubil\u00e4um des Kirchenchors wurden zwei<br \/>\nFestgottesdienste mit der \u201eKleinen Orgelsolomesse\u201c von Joseph Haydn feierlich gestaltet. Die<br \/>\nweltlichen Jubil\u00e4umsfeierlichkeiten mit Festakt und Unterhaltungsabenden fanden<br \/>\nam 17.\/ 18. November 1978 statt. Das 125\u2013Jahr\u2013Jubil\u00e4um wurde im 2003 mit diversen<br \/>\nJubil\u00e4umsanl\u00e4ssen, einem Offenen Singen und mit einem eindr\u00fccklichen Festkonzert in der<br \/>\nPfarrkirche Sch\u00fcpfheim gefeiert.<\/div>\n<\/div>\n<div>\n<table id=\"tablepress-1\" class=\"tablepress tablepress-id-1\">\n<thead>\n<tr class=\"row-1\">\n\t<th class=\"column-1\">Dirigenten:<br \/>\n1955 - 1979 Franz Hurni<br \/>\n1979 - 1989 Hans Zemp<br \/>\n1989 - 1993 Erwin Schnider<br \/>\n1993 - 2004 Markus Zemp<br \/>\n2005 - 2006 Rolf Stucki<br \/>\n2006 - 2014 Elsbeth Th\u00fcrig-Hofstetter<br \/>\n2014 - 2017 Frauke Heinze<br \/>\n2017 - 2019 Lukas Punter<br \/>\n2019 - 2021 Ramona Reme\u0161<br \/>\n2022 - 2025 Alsu Nigmatullina<br \/>\n2026 - Yuliia Karaiewa <\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody class=\"row-striping row-hover\">\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-1 from cache --><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kirchenchor Sch\u00fcpfheim wurde im Jahr 1878 gegr\u00fcndet und z\u00e4hlt heute 26 S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger. 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